Additive Fertigung
Additive Fertigung – Präzise Kunststoffteile vom Prototyp bis zur Serienbaugruppe
Moderne 3D-Druckverfahren für anspruchsvolle Bauteile
Die additive Fertigung eröffnet neue Möglichkeiten bei der Entwicklung und Herstellung technischer Kunststoffteile. Ob komplexe Geometrien, filigrane Details oder individuelle Bauteile in kleinen Stückzahlen – moderne 3D-Druckverfahren ermöglichen Lösungen, die sich flexibel an die Anforderungen Ihres Projekts anpassen lassen.
TEUFEL Prototypen setzt auf unterschiedliche additive Fertigungstechnologien, um ein breites Spektrum an Bauteilanforderungen abzudecken. Mit selektivem Lasersintern (SLS), Stereolithografie (SLA) und Digital Light Processing (DLP) stehen uns Verfahren mit unterschiedlichen Stärken zur Verfügung.
Wir unterstützen Sie von der Auswahl des geeigneten Verfahrens über die Fertigung und Nachbearbeitung bis hin zur Veredelung und Montage kompletter Baugruppen. Dabei stehen die technischen Anforderungen Ihrer Anwendung ebenso im Mittelpunkt wie Qualität, Wirtschaftlichkeit und die geplante Stückzahl.
Drei Technologien – vielfältige Möglichkeiten
Selektives Lasersintern (SLS)
Beim selektiven Lasersintern wird Kunststoffpulver mithilfe eines Lasers Schicht für Schicht zu einem dreidimensionalen Bauteil verschmolzen. Das Verfahren bietet eine hohe konstruktive Freiheit und eignet sich besonders für funktionale Kunststoffteile mit komplexen Geometrien.
Je nach Anwendung können beispielsweise Polyamid PA11 und PA12, glasfaserverstärkte Polyamidwerkstoffe sowie thermoplastisches Polyurethan (TPU) eingesetzt werden.
SLS ist für uns weit mehr als ein Verfahren zur Prototypenherstellung. Wir liefern additiv gefertigte Bauteile auch in Kleinserien als Serienteile für industrielle Anwendungen, beispielsweise im Maschinenbau. Durch Nachbearbeitung, Oberflächenveredelung und die Integration zusätzlicher Komponenten entstehen hochwertige Baugruppen, die bereits für den vorgesehenen Einsatz vorbereitet sind.
Stereolithografie (SLA)
Die Stereolithografie arbeitet mit flüssigem, lichtempfindlichem Harz, das mithilfe einer Lichtquelle gezielt ausgehärtet wird. Das Verfahren eignet sich insbesondere für Bauteile mit feinen Details und hohen Anforderungen an die Oberflächenqualität.
SLA kann bei Prototypen, Design- und Anschauungsmodellen sowie bei ausgewählten technischen Anwendungen Vorteile bieten. Welche Eigenschaften das fertige Bauteil aufweist, hängt wesentlich vom eingesetzten Harz und den Anforderungen der jeweiligen Anwendung ab.
Digital Light Processing (DLP)
Auch beim DLP-Verfahren werden lichtempfindliche Harze schichtweise ausgehärtet. Im Unterschied zur punktweisen Belichtung wird dabei jeweils eine komplette Schicht mithilfe einer projizierten Lichtfläche aufgebaut.
DLP ermöglicht die Herstellung detailreicher Bauteile und eignet sich insbesondere für Anwendungen, bei denen feine Strukturen und präzise Geometrien gefragt sind. Die erreichbare Genauigkeit, Oberflächenqualität und Belastbarkeit hängen vom verwendeten Material, dem Fertigungsprozess und der Bauteilgeometrie ab.
Mehr als 3D-Druck – Fertige Baugruppen aus einer Hand
Ein additiv gefertigtes Bauteil ist häufig nur ein Teil der Gesamtlösung. Deshalb endet unsere Leistung nicht zwangsläufig mit dem Druck des Kunststoffteils.
Insbesondere bei SLS-Bauteilen für industrielle Anwendungen fertigen wir Kleinserien, die nach der Herstellung gezielt nachbearbeitet, oberflächenveredelt und mit zusätzlichen Komponenten bestückt werden. So entstehen hochwertige Baugruppen, die bereits weitgehend oder vollständig montiert geliefert werden können.
Das bedeutet für Sie: weniger eigene Bearbeitungsschritte, reduzierter Montageaufwand und weniger Schnittstellen zwischen verschiedenen Lieferanten.
Von der einzelnen Komponente bis zur fertig bestückten Baugruppe stimmen wir die erforderlichen Fertigungsschritte auf Ihre Anforderungen ab. Dabei legen wir Wert auf eine präzise Ausführung, eine hochwertige Verarbeitung und eine zuverlässige Umsetzung.
Vom Prototyp zur wirtschaftlichen Kleinserie
Die additive Fertigung bietet besondere Vorteile, wenn Bauteile schnell verfügbar sein müssen, konstruktive Änderungen zu erwarten sind oder sich die Herstellung eines klassischen Werkzeugs für die benötigte Stückzahl nicht rechnet.
Typische Einsatzbereiche sind:
- Prototypen und Funktionsmuster
- Komplexe Kunststoffteile für technische Anwendungen
- Kleinserien und ausgewählte Serienteile
- Individuelle Komponenten für den Maschinen- und Anlagenbau
- Veredelte und mit weiteren Komponenten bestückte Baugruppen
Welches Verfahren die beste Lösung bietet, hängt von der Bauteilgeometrie, den mechanischen und thermischen Anforderungen, der gewünschten Oberfläche, dem Werkstoff und der benötigten Stückzahl ab.
Persönliche Beratung für die passende Fertigungslösung
Nicht jedes Bauteil sollte mit demselben Verfahren hergestellt werden. Deshalb betrachten wir Ihre Aufgabenstellung ganzheitlich und vergleichen die technischen Möglichkeiten der additiven Fertigung mit geeigneten Alternativen wie CNC-Bearbeitung, Vakuumguss oder Spritzguss.
Wir beraten Sie bei der Auswahl des geeigneten Verfahrens und begleiten Ihr Projekt von der ersten technischen Bewertung bis zur fertigen Komponente oder Baugruppe.
Sie planen einen Prototyp, benötigen hochwertige Kunststoffteile in Kleinserie oder suchen einen Partner für fertig bestückte Baugruppen?
Sprechen Sie mit uns über Ihr Projekt. Gemeinsam finden wir eine technisch geeignete und wirtschaftliche Lösung.
TEUFEL Prototypen – additive Fertigung, Nachbearbeitung und Baugruppenmontage aus einer Hand.
